Museum Folkwang
  • Martin Lehmann

  • * 1884 - † 1950
  • Lehmann, Martin (1884-1950)
    Maler, Gebrauchsgrafiker, Kunstgewerbler (Deutschland)
    Studium – zusammen mit seinem Zwillingsbruder Walter (1884-1921) – an der Kunstgewerbeschule in Dessau und an der Lehranstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin bei Max Koch. Bis ca. 1913 Plakatentwürfe für die Druckerei Arnold Weylandt, Berlin. Danach Gründung des Werbeateliers in Berlin-Steglitz. (Signatur ›Lehmann-Steglitz‹). Neben Plakaten vor allem Illustrationen und Inserate für die ›„Berliner Volkszeitung‹ (1918) und ›Das Plakat‹ (1919). Seit 1913 Mitglied des Deutschen Werkbundes. 1914 Mitglied im ›Vertrauens-Ausschuß der Freien Vereinigung für Reklame-Kunst und Reklame-Wissenschaft‹. Nach dem Tod seines Bruders führte er das Atelier alleine weiter. 1945 wird Martin Lehmann von russischen Militärbehörden verhaftet, von da an verliert sich jeder direkte Kontakt. Auf Grund von Zeugenaussagen konnte sein Leidensweg in russischer Gefangenschaft von den Gefängnissen Weesow über Sachsenhausen bis Brandenburg-Görden, wo er vermutlich Anfang 1950 verstarb, verfolgt werden. Auf Antrag der Familie und in Entscheidung des Amtsgerichts Berlin-Lichterfelde wurde als offizielles Sterbedatum von Martin Lehmann der 31. Dezember 1950, 24.00 Uhr, festgestellt. (Brusberg)
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  • Art_Dating_S: 1884 - 1950
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  • Art_SpareSField03_S (Lebensdaten Detail): * 1884 - † 1950
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  • Art_DatingComment_S (Jahrhundert): 19. Jh., 20. Jh.
Werke