Museum Folkwang
Das Duracellband
  • Klaus vom Bruch
  • Das Duracellband, 1980

  • Videorebellen, Video,Farbe, Ton, VHS PAL-Mono 1980 übertragen auf DVD durch den Künstler
  • 10 min
  • Schenkung des Künstlers 2009
  • Inv.-Nr. NM 3/2009
  • Text zum WerkIn der 10-minütigen Videoarbeit übersetzt der Künstler die Sequenzen eines Werbespots für Batterien in ein politisches Handeln, das fatale Konsequenzen nach sich zieht. Dem Verfahren der Montage folgend, fügt der Künstler in den Werbespot Archivmaterial aus dem Zweiten Weltkrieg, sein Selbstportrait und trommelnde Plüschhasen ein. Vom Bruch stellt Parallelen her zwischen dem Einsatz von Film und Fotografie zu Dokumentationszwecken im Krieg und aktueller Werbung. Inwieweit werden heutzutage Video und digitale Datentechnik zu militärischen, journalistischen und kommerziellen Zwecken eingesetzt?

    ›Das Duracellband‹ ist Teil einer seit 1980 entstandenen Serie ›Die Harten und die Weichen‹ und bildet als ›hartes Band‹ das Gegenstück zu ›Das Softieband‹ (1980), in dem auf ähnliche Weise ein Clip der gleichnamigen Papiertaschentücher eingebunden wird.

    Klaus vom Bruch arbeitet seit 1975 mit Video, zunächst entstehen Videotapes, seit Mitte der 1980er Jahre vor allem Videoinstallationen. Das Museum Folkwang besitzt insgesamt 13 seiner unlimitierten Videotapes. Thematisch reflektiert Klaus vom Bruch das Verhältnis der bundesrepublikanischen Gesellschaft zur Vergangenheit und zur Gegenwart durch das ›Recyclen‹ von Found Footage und Fernsehaufnahmen.
  • Obj_Id: 1'029'139
  • Obj_Internet_S: ja
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Malerei, Skulptur, Medienkunst
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 231
  • Obj_Creditline_S: Medienkunst
  • Obj_Title1_S: Das Duracellband
  • Obj_Title2_S:
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg):
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Das Duracellband The Duracell Tape Das Duracellband
  • Obj_Dating_S: 1980
  • Jahr von: 1'980
  • Jahr bis: 1'980
  • Obj_IdentNr_S: NM 3/2009
  • Obj_IdentNrSort_S: NM 0003/2009
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Medienkunst
  • Obj_Crate_S: 10 min
  • Obj_Material_S: Videorebellen, Video,Farbe, Ton
  • Obj_Technique_S: VHS PAL-Mono 1980 übertragen auf DVD durch den Künstler
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Videorebellen, Video,Farbe, Ton, VHS PAL-Mono 1980 übertragen auf DVD durch den Künstler
  • Obj_AccNote_S (Erwerb): Schenkung des Künstlers 2009
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Text zum Werk
Künstler

In der 10-minütigen Videoarbeit übersetzt der Künstler die Sequenzen eines Werbespots für Batterien in ein politisches Handeln, das fatale Konsequenzen nach sich zieht. Dem Verfahren der Montage folgend, fügt der Künstler in den Werbespot Archivmaterial aus dem Zweiten Weltkrieg, sein Selbstportrait und trommelnde Plüschhasen ein. Vom Bruch stellt Parallelen her zwischen dem Einsatz von Film und Fotografie zu Dokumentationszwecken im Krieg und aktueller Werbung. Inwieweit werden heutzutage Video und digitale Datentechnik zu militärischen, journalistischen und kommerziellen Zwecken eingesetzt?

›Das Duracellband‹ ist Teil einer seit 1980 entstandenen Serie ›Die Harten und die Weichen‹ und bildet als ›hartes Band‹ das Gegenstück zu ›Das Softieband‹ (1980), in dem auf ähnliche Weise ein Clip der gleichnamigen Papiertaschentücher eingebunden wird.

Klaus vom Bruch arbeitet seit 1975 mit Video, zunächst entstehen Videotapes, seit Mitte der 1980er Jahre vor allem Videoinstallationen. Das Museum Folkwang besitzt insgesamt 13 seiner unlimitierten Videotapes. Thematisch reflektiert Klaus vom Bruch das Verhältnis der bundesrepublikanischen Gesellschaft zur Vergangenheit und zur Gegenwart durch das ›Recyclen‹ von Found Footage und Fernsehaufnahmen.