Museum Folkwang
Le chou frisé
  • James Ensor
  • Le chou frisé, 1894

  • Der Wirsingkohl
  • Öl auf Leinwand
  • 80 x 100 cm
  • Erworben 1961
  • Inv.-Nr. G 322
  • Text zum WerkEnsors Stillleben aus Obst und Gemüse, Porzellan, Glaskaraffe und Kupferkessel, dicht gedrängt auf einem Küchentisch, steht in der Tradition des flämischen Küchenstilllebens des späten 16. und beginnenden 17. Jahrhunderts. Jedoch überführte Ensor in einer für seine Malerei typischen Manier den Symbolismus und die Naturtreue, die diese Bildgattung traditionell charakterisieren, in eine spätimpressionistische, etwas grotesk anmutende Sphäre. Die eigentümliche Stille und das Unheimliche der Alltagsdinge stehen im Mittelpunkt des malerischen Interesses. Die beinahe fauvistische Farbgebung und die lichte Oberfläche einiger der dargestellten Gegenstände lassen dabei das Stillleben gleichzeitig präsent und unwirklich erscheinen.
  • Provenienz1961, Galerie Philippe Dotremont, Brüssel-Uccle
  • Obj_Id: 1'002'969
  • Obj_Internet_S: ja
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Malerei, Skulptur, Medienkunst
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 187
  • Obj_Creditline_S: Gemäldesammlung
  • Obj_Title1_S: Le chou frisé
  • Obj_Title2_S: Der Wirsingkohl
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg):
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Le chou frisé The Savoy Cabbage Le chou frisé Der Wirsingkohl
  • Obj_Dating_S: 1894
  • Jahr von: 1'894
  • Jahr bis: 1'894
  • Obj_IdentNr_S: G 322
  • Obj_IdentNrSort_S: G 0322
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Gemälde
  • Obj_Crate_S: 80 x 100 cm
  • Obj_Material_S: Öl auf Leinwand
  • Obj_Technique_S:
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Öl auf Leinwand
  • Obj_AccNote_S (Erwerb): Erworben 1961
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Text zum Werk
Künstler
Provenienz

Ensors Stillleben aus Obst und Gemüse, Porzellan, Glaskaraffe und Kupferkessel, dicht gedrängt auf einem Küchentisch, steht in der Tradition des flämischen Küchenstilllebens des späten 16. und beginnenden 17. Jahrhunderts. Jedoch überführte Ensor in einer für seine Malerei typischen Manier den Symbolismus und die Naturtreue, die diese Bildgattung traditionell charakterisieren, in eine spätimpressionistische, etwas grotesk anmutende Sphäre. Die eigentümliche Stille und das Unheimliche der Alltagsdinge stehen im Mittelpunkt des malerischen Interesses. Die beinahe fauvistische Farbgebung und die lichte Oberfläche einiger der dargestellten Gegenstände lassen dabei das Stillleben gleichzeitig präsent und unwirklich erscheinen.