Museum Folkwang
La carrière de Bibémus
  • Paul Cézanne
  • La carrière de Bibémus, um 1895

  • Der Steinbruch Bibémus
  • Öl auf Leinwand
  • 65 x 81 cm
  • Erworben 1907 für das Museum Folkwang, Hagen, seit 1922 Essen, beschlagnahmt 1937, wiedererworben 1964 mit Unterstützung des Westdeutschen Rundfunks
  • Inv.-Nr. G 342
  • Text zum WerkDen Steinbruch Bibémus, unweit von Cézannes Wohnort Aix-en-Provence gelegen, hat der Künstler wiederholt zum Motiv eines Gemäldes gemacht. Das Essener Bild ist wohl die zeitlich erste Darstellung dieses ehemals als Steinbruch genutzten Felsmassivs. Mit lasierenden Pinselstrichen in feinen Pastelltönen ordnet Cézanne in luftiger Leichtigkeit tonnenschwere Massen senkrechter Steinwände. Er setzt Schattenregionen in Kontrast zu gegeneinander gesetzten Farbklängen orangefarbiger Felsen und lilablauem Himmel, vor dem Baumkronen mit verwischten Konturen den Horizont bilden.
    Karl Ernst Osthaus erwarb den ›Steinbruch Bibémus‹ zusammen mit dem ›Haus auf bewaldeter Anhöhe mit Taubenschlag‹ bei Ambroise Vollard, dem langjährigen Pariser Kunsthändler Cézannes, nachdem das Ehepaar Osthaus den Künstler noch kurz vor dessen Tod 1906 in Aix besucht hatte. Das Gemälde wurde 1937 von den Nationalsozialisten für Devisengeschäfte beschlagnahmt und gelangte 1938 in den Besitz des Berliner Bankiers Franz Königs. Dieser übergab das Bild kurz vor seinem Tod und in einer Notlage an Siegfried Kramarsky, der es bei seiner Ausreise nach New York mitnehmen konnte. Wohl Anfang der 1960 Jahre gelangte ›Der Steinbruch Bibémus‹ in den Besitz der Kunsthändler Walter Feilchenfeldt, sen. und seiner Frau Marianne, die das Gemälde 1964 dem Folkwang zum erneuten Ankauf anbot.
  • ProvenienzKünstler
    1907, Ambroise Vollard, Paris
    1907 - 1922, Kauf bei Vollard, Museum Folkwang, Hagen
    1922 - 1937, Kauf, Museum Folkwang, Essen
    25.08.1937, für die Ausstellung "Entartete Kunst" in München, Beschlagnahmung durch das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Berlin
    25.08.1937 frühestens, Hermann Goering, Berlin
    1938 (?), Vermittlung durch Josef Angerer, Franz Koenigs, Berlin
    1938 - 1964, Mr. und Mrs. Siegfried Kramarsky, New York
    1964 - 1964, Vermittlung, Marianne Feilchenfeldt, Zürich
    1964, Kauf bei Kramarsky über Vermittlung von Feilchenfeldt, Museum Folkwang, Essen
  • Obj_Id: 1'003'039
  • Obj_Internet_S: Highlight
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Malerei, Skulptur, Medienkunst
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 187
  • Obj_Creditline_S: Museum Folkwang, Essen, Gemäldesammlung
  • Obj_Title1_S: La carrière de Bibémus
  • Obj_Title2_S: Der Steinbruch Bibémus
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg):
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): La carrière de Bibémus The Quarry at Bibémus La carrière de Bibémus Der Steinbruch Bibémus
  • Obj_Dating_S: um 1895
  • Jahr von: 1'890
  • Jahr bis: 1'900
  • Obj_IdentNr_S: G 342
  • Obj_IdentNrSort_S: G 0342
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Gemälde
  • Obj_Crate_S: 65 x 81 cm
  • Obj_Material_S: Öl auf Leinwand
  • Obj_Technique_S:
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Öl auf Leinwand
  • Obj_AccNote_S (Erwerb): Erworben 1907 für das Museum Folkwang, Hagen, seit 1922 Essen, beschlagnahmt 1937, wiedererworben 1964 mit Unterstützung des Westdeutschen Rundfunks
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © Museum Folkwang, Essen
    Foto: Museum Folkwang
Text zum Werk
Künstler
Provenienz

Künstler
1907, Ambroise Vollard, Paris
1907 - 1922, Kauf bei Vollard, Museum Folkwang, Hagen
1922 - 1937, Kauf, Museum Folkwang, Essen
25.08.1937, für die Ausstellung "Entartete Kunst" in München, Beschlagnahmung durch das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Berlin
25.08.1937 frühestens, Hermann Goering, Berlin
1938 (?), Vermittlung durch Josef Angerer, Franz Koenigs, Berlin
1938 - 1964, Mr. und Mrs. Siegfried Kramarsky, New York
1964 - 1964, Vermittlung, Marianne Feilchenfeldt, Zürich
1964, Kauf bei Kramarsky über Vermittlung von Feilchenfeldt, Museum Folkwang, Essen