Museum Folkwang
Carl / Stiller / Junior
  • Ludwig Hohlwein
  • Carl / Stiller / Junior, 1910

  • Farblithografie
  • 71,5 x 95,3 cm
  • Druckerei Vereinigte Druckerei und Kunstanstalten GmbH (G. Schuh & Cie.), München
  • Inv.-Nr. DPM 5195
  • Text zum Werk›Ludwig Hohlwein München‹, das war ab 1910 ein eigener Markenname. Seine Plakate waren von eigenständiger Eleganz und Kraft, seine zumeist figürlich dekorativen Entwürfe oft exorbitant. Schnell war klar: Hohlwein war der Bildgeber einer gehobenen Konsumentenschicht. Wie kein Anderer konnte er Luxuswaren und Luxusleben in einer selbstverständlichen Anmut präsentieren. Der Aufbau seiner Komposition kam von der Fläche, die er zumeist durch organische, wie zufällig erscheinende Strukturen aufzulockern suchte und diese dann, Kulissen in einem Theater gleich, schichtete. In dieser Kombination war er sowohl Vertreter einer zeitgemäßen Plakatgestaltung als auch in der Lage, einem Produkt ein Image zu verleihen. Er dominierte die Entwicklung des Münchner Plakats absolut, wurde hofiert, nach ihm wurden Zigaretten- und Schokoladenmarken benannt, er war der »Malerfürst« unter den Plakatgestaltern. Sein Einfluss auf die nationale und internationale Plakatentwicklung kann gar nicht überschätzt werden. Hohlwein schaffte es als einer der Wenigen, seinen Namen als Markennamen auch nach dem Ersten Weltkrieg zu halten.
  • Obj_Id: 1'030'411
  • Obj_Internet_S: ja
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Deutsches Plakat Museum
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 242
  • Obj_Creditline_S: Deutsches Plakat Museum im Museum Folkwang
  • Obj_Title1_S: Carl / Stiller / Junior
  • Obj_Title2_S:
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg):
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Carl / Stiller / Junior [Shoe Shop] Carl / Stiller / Junior
  • Obj_Dating_S: 1910
  • Jahr von: 1'910
  • Jahr bis: 1'910
  • Obj_IdentNr_S: DPM 5195
  • Obj_IdentNrSort_S: DPM 005195
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Plakat
  • Obj_Crate_S: 71,5 x 95,3 cm
  • Obj_Material_S:
  • Obj_Technique_S: Farblithografie
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Farblithografie
  • Obj_AccNote_S (Erwerb):
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei): Vereinigte Druckerei und Kunstanstalten GmbH (G. Schuh & Cie.), München
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
    Foto: Museum Folkwang, Essen
Text zum Werk
Künstler

›Ludwig Hohlwein München‹, das war ab 1910 ein eigener Markenname. Seine Plakate waren von eigenständiger Eleganz und Kraft, seine zumeist figürlich dekorativen Entwürfe oft exorbitant. Schnell war klar: Hohlwein war der Bildgeber einer gehobenen Konsumentenschicht. Wie kein Anderer konnte er Luxuswaren und Luxusleben in einer selbstverständlichen Anmut präsentieren. Der Aufbau seiner Komposition kam von der Fläche, die er zumeist durch organische, wie zufällig erscheinende Strukturen aufzulockern suchte und diese dann, Kulissen in einem Theater gleich, schichtete. In dieser Kombination war er sowohl Vertreter einer zeitgemäßen Plakatgestaltung als auch in der Lage, einem Produkt ein Image zu verleihen. Er dominierte die Entwicklung des Münchner Plakats absolut, wurde hofiert, nach ihm wurden Zigaretten- und Schokoladenmarken benannt, er war der »Malerfürst« unter den Plakatgestaltern. Sein Einfluss auf die nationale und internationale Plakatentwicklung kann gar nicht überschätzt werden. Hohlwein schaffte es als einer der Wenigen, seinen Namen als Markennamen auch nach dem Ersten Weltkrieg zu halten.