Museum Folkwang
Copies of ›The Tiger of Eschnapur‹ and ›The Indian Tomb‹, by Joe May, Richard Eichberg and Fritz Lang, photographed at the Film Museum, Frankfurt am Main
  • Simon Starling
  • Copies of ›The Tiger of Eschnapur‹ and ›The Indian Tomb‹, by Joe May, Richard Eichberg and Fritz Lang, photographed at the Film Museum, Frankfurt am Main, 2008

  • Kopien von ›Der Tiger von Eschnapur‹ und ›Das indische Grabmal‹, von Joe May, Richard Eichberg und Fritz Lang, aufgenommen im Film Museum, Frankfurt am Main
  • aus der Installation: Three Birds, Seven Stories, Interpolations and Bifurcations
  • Platin/Palladiumdruck
  • Erworben 2008 mit Unterstützung der Ernst und Elly Henke-Stiftung, Essen
  • Inv.-Nr. P 306/13
  • Text zum WerkZu Beginn des 1921 in Berlin gedrehten Films ›Das indische Grabmal‹ – Regisseur war Joe May, Drehbuch und Romanvorlage stammen von Fritz Lang und Thea von Harbou – entmaterialisiert sich ein Yoga-Meister namens Ramigani am Hof des mächtigen Maharadscha von Eschnapur und rematerialisiert sich im Haus des europäischen Architekten Herbert Rowland, der von dem dänischen Star des damaligen Nachmittagsprogramms Olaf Fønss gespielt wurde. Der Yogi überredet den Architekten nach Indien zu reisen, um dort ein gewaltiges Grabmal zu errichten, einen Kerker für die Frau des Maharadschas Prinzessin Savitri, deren Liebe er an den schneidigen britischen Offizier Mac Allan verloren hat. Es wurden noch zwei Folgeversionen dieses monumentalen Abenteuerfilms gedreht, die erste während des Dritten Reiches 1938 unter der Regie von Richard Eichberg und die zweite 1958 von Fritz Lang, der auch der ursprüngliche Ko-autor des ersten Films war. Langs indischer Abenteuerfilm wurde vor Ort in Udaipur, mit der Unterstützung und Kooperation des Maharadscha von Udaipur gedreht. Im Mittelpunkt steht hier ein attraktiver, funktionalistischer Architekt*, der aus Deutschland in Indien eintrifft, um Eschnapur zu modernisieren, Krankenhäuser und Schulen zu bauen und westliche Wissenschaft und Technologie in die Stadt einzubringen. In Langs Filmen ist es der Architekt selbst, der das Herz der Tänzerin Setha, gespielt von Debra Paget, erobert, die bereits der Ehe mit dem Maharadscha versprochen ist.

    *Das reale Vorbild des Architekten war Eckart Muthesius, der auch als Berater in die Filme von Fritz Lang eingebunden war.
  • Provenienz2008, Galleria Franco Noero, Turin
  • Obj_Id: 1'031'211
  • Obj_Internet_S: ja
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Malerei, Skulptur, Medienkunst
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 188
  • Obj_Creditline_S: Musuem Folkwang, Essen, Skulpturensammlung
  • Obj_Title1_S: Copies of ›The Tiger of Eschnapur‹ and ›The Indian Tomb‹, by Joe May, Richard Eichberg and Fritz Lang, photographed at the Film Museum, Frankfurt am Main
  • Obj_Title2_S: Kopien von ›Der Tiger von Eschnapur‹ und ›Das indische Grabmal‹, von Joe May, Richard Eichberg und Fritz Lang, aufgenommen im Film Museum, Frankfurt am Main
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg): aus der Installation: Three Birds, Seven Stories, Interpolations and Bifurcations
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Copies of ›The Tiger of Eschnapur‹ and ›The Indian Tomb‹, by Joe May, Richard Eichberg and Fritz Lang, photographed at the Film Museum, Frankfurt am Main part of ›Three Birds, Seven Stories, Interpolations and Bifurcations‹ Copies of ›The Tiger of Eschnapur‹ and ›The Indian Tomb‹, by Joe May, Richard Eichberg and Fritz Lang, photographed at the Film Museum, Frankfurt am Main Kopien von ›Der Tiger von Eschnapur‹ und ›Das indische Grabmal‹, von Joe May, Richard Eichberg und Fritz Lang, aufgenommen im Film Museum, Frankfurt am Main aus der Installation: Three Birds, Seven Stories, Interpolations and Bifurcations
  • Obj_Dating_S: 2008
  • Jahr von: 2'008
  • Jahr bis: 2'008
  • Obj_IdentNr_S: P 306/13
  • Obj_IdentNrSort_S: P 306/13
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Fotografie
  • Obj_Crate_S:
  • Obj_Material_S: Platin/Palladiumdruck
  • Obj_Technique_S:
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Platin/Palladiumdruck
  • Obj_AccNote_S (Erwerb): Erworben 2008 mit Unterstützung der Ernst und Elly Henke-Stiftung, Essen
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © Simon Starling, 2010
Text zum Werk
Künstler
Provenienz

2008, Galleria Franco Noero, Turin