Museum Folkwang
Interior of a 1:1 scale model of the 5th Floor of Via Giulia di Barolo 9, Turin (La Fetta di Polenta) built at Uferstrasse 8, Berlin
  • Simon Starling
  • Interior of a 1:1 scale model of the 5th Floor of Via Giulia di Barolo 9, Turin (La Fetta di Polenta) built at Uferstrasse 8, Berlin, 2008

  • Interieur eines 1: 1 Modells des 5. Stockwerks der Via Giulia di Barolo 9, Turin (La Fetta di Polenta) in der Uferstrasse 8, Berlin gebaut
  • aus der Installation: Three Birds, Seven Stories, Interpolations and Bifurcations
  • Platin/Palladiumdruck
  • Erworben 2008 mit Unterstützung der Ernst und Elly Henke-Stiftung, Essen
  • Inv.-Nr. P 306/11
  • Text zum WerkDas siebengeschossige Haus in der Via Giulia di Barolo 9, das die Einheimischen auch als ›Fetta di Polenta‹ bezeichnen, befindet sich auf einem Grundstück von lediglich 40 Quadratmetern. Das 16 Meter lange Haus misst an seiner breitesten Stelle lediglich 4,35 Meter und an seiner schmalsten 57 Zentimeter. Sein keilförmiger Grundriss ist auf den teilweisen Abbruch eines Gebäudes zurückzuführen, das einst das Ende Via Giulia di Barolo (früher Via dei Macelli) versperrte und beruht auf der Grundlage von Plänen, die der Architekt Alessandro Antonelli* 1854 erarbeitet hatte.
    Der übrig gebliebene schmale Gebäudesplitter wurde in ein einfaches dreistöckiges Haus mit einem Flachdach verwandelt. 1859 wurde dieses bescheidene Haus von Francesca Scaccabarozzi, Antonellis Frau, erworben und er stellte daraufhin einen Antrag für den Bau zwei weiterer Geschosse. Nachdem die Baugenehmigung erteilt war, veränderte der Architekt, wie er es häufig tat, seinen Entwurf noch einmal und fügte ein zusätzliches Dachgeschoss hinzu, dass von einem durchgehenden kleinen Balkon umgeben war. Jedes Stockwerk des 23 Meter hohen Hauses wird über das trapezförmige Treppenhaus betreten. Über die sieben Stockwerke hinaus, gibt es zudem zwei Kellergeschosse mit je einer Küche und einer aufwendig gestalteten Sauna.

    *Alessandro Antonelli ist berühmt für seinen Entwurf für das höchste Gebäude Turins, dem ›Mole Antonelliana‹. Die Originalpläne für diesen Turm, zunächst als Synagoge konzipiert, heute Sitz des Turiner Filmmuseums, sahen zunächst einen 67 Meter hohen Turm vor, bei der Fertigstellung wurden es schließlich ganze 167 Meter.
  • Provenienz2008, Galleria Franco Noero, Turin
  • Obj_Id: 1'031'213
  • Obj_Internet_S: ja
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Malerei, Skulptur, Medienkunst
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 188
  • Obj_Creditline_S: Musuem Folkwang, Essen, Skulpturensammlung
  • Obj_Title1_S: Interior of a 1:1 scale model of the 5th Floor of Via Giulia di Barolo 9, Turin (La Fetta di Polenta) built at Uferstrasse 8, Berlin
  • Obj_Title2_S: Interieur eines 1: 1 Modells des 5. Stockwerks der Via Giulia di Barolo 9, Turin (La Fetta di Polenta) in der Uferstrasse 8, Berlin gebaut
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg): aus der Installation: Three Birds, Seven Stories, Interpolations and Bifurcations
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Interior of a 1:1 scale model of the 5th Floor of Via Giulia di Barolo 9, Turin (La Fetta di Polenta) built at Uferstrasse 8, Berlin part of ›Three Birds, Seven Stories, Interpolations and Bifurcations‹ Interior of a 1:1 scale model of the 5th Floor of Via Giulia di Barolo 9, Turin (La Fetta di Polenta) built at Uferstrasse 8, Berlin Interieur eines 1: 1 Modells des 5. Stockwerks der Via Giulia di Barolo 9, Turin (La Fetta di Polenta) in der Uferstrasse 8, Berlin gebaut aus der Installation: Three Birds, Seven Stories, Interpolations and Bifurcations
  • Obj_Dating_S: 2008
  • Jahr von: 2'008
  • Jahr bis: 2'008
  • Obj_IdentNr_S: P 306/11
  • Obj_IdentNrSort_S: P 306/11
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Fotografie
  • Obj_Crate_S:
  • Obj_Material_S: Platin/Palladiumdruck
  • Obj_Technique_S:
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Platin/Palladiumdruck
  • Obj_AccNote_S (Erwerb): Erworben 2008 mit Unterstützung der Ernst und Elly Henke-Stiftung, Essen
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © Simon Starling, 2010
Text zum Werk
Künstler
Provenienz

Das siebengeschossige Haus in der Via Giulia di Barolo 9, das die Einheimischen auch als ›Fetta di Polenta‹ bezeichnen, befindet sich auf einem Grundstück von lediglich 40 Quadratmetern. Das 16 Meter lange Haus misst an seiner breitesten Stelle lediglich 4,35 Meter und an seiner schmalsten 57 Zentimeter. Sein keilförmiger Grundriss ist auf den teilweisen Abbruch eines Gebäudes zurückzuführen, das einst das Ende Via Giulia di Barolo (früher Via dei Macelli) versperrte und beruht auf der Grundlage von Plänen, die der Architekt Alessandro Antonelli* 1854 erarbeitet hatte.
Der übrig gebliebene schmale Gebäudesplitter wurde in ein einfaches dreistöckiges Haus mit einem Flachdach verwandelt. 1859 wurde dieses bescheidene Haus von Francesca Scaccabarozzi, Antonellis Frau, erworben und er stellte daraufhin einen Antrag für den Bau zwei weiterer Geschosse. Nachdem die Baugenehmigung erteilt war, veränderte der Architekt, wie er es häufig tat, seinen Entwurf noch einmal und fügte ein zusätzliches Dachgeschoss hinzu, dass von einem durchgehenden kleinen Balkon umgeben war. Jedes Stockwerk des 23 Meter hohen Hauses wird über das trapezförmige Treppenhaus betreten. Über die sieben Stockwerke hinaus, gibt es zudem zwei Kellergeschosse mit je einer Küche und einer aufwendig gestalteten Sauna.

*Alessandro Antonelli ist berühmt für seinen Entwurf für das höchste Gebäude Turins, dem ›Mole Antonelliana‹. Die Originalpläne für diesen Turm, zunächst als Synagoge konzipiert, heute Sitz des Turiner Filmmuseums, sahen zunächst einen 67 Meter hohen Turm vor, bei der Fertigstellung wurden es schließlich ganze 167 Meter.