Museum Folkwang
Overtime
  • Peter Halley
  • Overtime, 1997

  • Verlängerung
  • Day-Glo und Metall, Acryl, Roll-a-Tex auf Leinwand
  • 182,9 x 238 cm
  • Inv.-Nr. G 546
  • Text zum WerkIn seiner Malerei erweitert Halley das Formenrepertoire der Konkreten Kunst, um wieder zu einer neuartigen Gegenständlichkeit zu gelangen. Damit geht er weit über den postmodernen Stil des ›Neo-Geo‹ der 1980er Jahre hinaus. Seine Gemälde bilden die sichtbare Welt weder ab, noch wird sie – etwa im Sinne des abstrakten Expressionismus – romantisiert oder mystifiziert; gleichzeitig wollen sie jedoch mehr sein als ›gegenstandslos‹. Halley verknüpft deshalb die konkrete Bildform mit realen Erscheinungen.

    Unweigerlich assoziieren wir jedoch mit seinen Bildern die urbane und technische Wirklichkeit; eine zunehmende Rationalisierung des Lebens durch Kommunikationssysteme, Computer und Automaten. Halley entwickelt ein abstraktes Formenvokabular, das an Schaltpläne, Kanäle und Leitungen, Zellen und Kabinen erinnert; eine Lesart, die durch die Titel seiner Bilder nahelegt wird. So wie Architekturen und Gebäudeensemble durch Rohre, Kabel, Leitern, Treppen, Gitter usw. verbunden und definiert werden, verknüpft Halley abstrakte Formen zu vielschichtigen und mehrdeutigen Systemen.
    Häufig erweitert er die über die Bildfläche hinausweisenden geometrischen Strukturen zu großflächigen Wandgestaltungen, nutzt grelle Day-Glo-Farben (Tagesleuchtfarben) und Tapeten, die wiederum von Diagrammen oder Bildern überlagert werden.
  • Provenienz1999, Galerie Rafael Jablonka, Köln
  • Obj_Id: 1'003'306
  • Obj_Internet_S: ja
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Malerei, Skulptur, Medienkunst
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 187
  • Obj_Creditline_S: Gemäldesammlung
  • Obj_Title1_S: Overtime
  • Obj_Title2_S: Verlängerung
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg):
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Overtime Overtime Verlängerung
  • Obj_Dating_S: 1997
  • Jahr von: 1'997
  • Jahr bis: 1'997
  • Obj_IdentNr_S: G 546
  • Obj_IdentNrSort_S: G 0546
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Gemälde
  • Obj_Crate_S: 182,9 x 238 cm
  • Obj_Material_S: Day-Glo und Metall, Acryl, Roll-a-Tex auf Leinwand
  • Obj_Technique_S:
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Day-Glo und Metall, Acryl, Roll-a-Tex auf Leinwand
  • Obj_AccNote_S (Erwerb):
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort): Ausstellung Intern: Sammlung 20. und 21. Jahrhundert, Neubau
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © Peter Halley
Text zum Werk
Künstler
Provenienz

In seiner Malerei erweitert Halley das Formenrepertoire der Konkreten Kunst, um wieder zu einer neuartigen Gegenständlichkeit zu gelangen. Damit geht er weit über den postmodernen Stil des ›Neo-Geo‹ der 1980er Jahre hinaus. Seine Gemälde bilden die sichtbare Welt weder ab, noch wird sie – etwa im Sinne des abstrakten Expressionismus – romantisiert oder mystifiziert; gleichzeitig wollen sie jedoch mehr sein als ›gegenstandslos‹. Halley verknüpft deshalb die konkrete Bildform mit realen Erscheinungen.

Unweigerlich assoziieren wir jedoch mit seinen Bildern die urbane und technische Wirklichkeit; eine zunehmende Rationalisierung des Lebens durch Kommunikationssysteme, Computer und Automaten. Halley entwickelt ein abstraktes Formenvokabular, das an Schaltpläne, Kanäle und Leitungen, Zellen und Kabinen erinnert; eine Lesart, die durch die Titel seiner Bilder nahelegt wird. So wie Architekturen und Gebäudeensemble durch Rohre, Kabel, Leitern, Treppen, Gitter usw. verbunden und definiert werden, verknüpft Halley abstrakte Formen zu vielschichtigen und mehrdeutigen Systemen.
Häufig erweitert er die über die Bildfläche hinausweisenden geometrischen Strukturen zu großflächigen Wandgestaltungen, nutzt grelle Day-Glo-Farben (Tagesleuchtfarben) und Tapeten, die wiederum von Diagrammen oder Bildern überlagert werden.