Museum Folkwang
Doppelbildnis Oskar Kokoschka und Alma Mahler
  • Oskar Kokoschka
  • Doppelbildnis Oskar Kokoschka und Alma Mahler, 1912/13

  • Öl auf Leinwand
  • 100 x 90 cm
  • Erworben 1976 mit Unterstützung der Eugen-und-Agnes-von-Waldthausen-Platzhoff-Museums-Stiftung, der Kunststiftung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Folkwang-Museumsvereins
  • Inv.-Nr. G 416
  • Text zum Werk1912 lernte Oskar Kokoschka Alma Mahler kennen, die Ziehtochter des Wiener Secessionisten Carl Moll und die Witwe des Komponisten Gustav Mahler. Mit ihr verband ihn bis 1914 eine ebenso ungestüme wie letztlich unglückliche Liebe, die in zahlreichen Gemälden und Zeichnungen des Künstlers ihren Ausdruck fand. Ein Zeugnis für die konfliktreiche Leidenschaft der beiden Liebenden ist auch dieses Doppelporträt, auf dem sich weder ihre Blicke begegnen noch ihre Hände einander berühren und sie dennoch dicht beieinander stehen. Nach der Trennung von Kokoschka 1915 heiratete Alma Mahler den Architekten Walter Gropius; gemeinsam mit dem Schriftsteller Franz Werfel emigrierte sie schließlich 1940 in die Vereinigten Staaten.
  • Provenienz1916, Galerie Georg Caspari, München
    1916 - 1925, Kauf bei Caspari, Herbert von Garvens-Garvensburg, Hannover
    1925 - 1937, Kauf bei von Garvens, Staatliche Gemäldegalerie, Dresden
    12.08.1937, Beschlagnahmung
    22.01.1940, Deutsches Reich / Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Berlin
    22.01.1940, Depot Schloss Schönhausen
    Kauf vom Deutschen Reich, Bernhard A. Böhmer, Güstrow
    05.1945 - 1950, Nachlass Böhmer, Wilma Zelck, Rostock (Schwägerin von B.A. Böhmer)
    1950 - 1976, Kauf bei Zelck, Prof. Dr. Edgar Horstmann, Hamburg
    1976, Kauf bei Horstmann, Folkwang Essen
  • Obj_Id: 1'003'361
  • Obj_Internet_S: Highlight
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Malerei, Skulptur, Medienkunst
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 187
  • Obj_Creditline_S: Gemäldesammlung
  • Obj_Title1_S: Doppelbildnis Oskar Kokoschka und Alma Mahler
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  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Doppelbildnis Oskar Kokoschka und Alma Mahler Double Portrait (Oskar Kokoschka and Alma Mahler) Doppelbildnis Oskar Kokoschka und Alma Mahler
  • Obj_Dating_S: 1912/13
  • Jahr von: 1'912
  • Jahr bis: 1'913
  • Obj_IdentNr_S: G 416
  • Obj_IdentNrSort_S: G 0416
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Gemälde
  • Obj_Crate_S: 100 x 90 cm
  • Obj_Material_S: Öl auf Leinwand
  • Obj_Technique_S:
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Öl auf Leinwand
  • Obj_AccNote_S (Erwerb): Erworben 1976 mit Unterstützung der Eugen-und-Agnes-von-Waldthausen-Platzhoff-Museums-Stiftung, der Kunststiftung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Folkwang-Museumsvereins
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © Fondation Oskar Kokoschka / VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Text zum Werk
Künstler
Provenienz

1912 lernte Oskar Kokoschka Alma Mahler kennen, die Ziehtochter des Wiener Secessionisten Carl Moll und die Witwe des Komponisten Gustav Mahler. Mit ihr verband ihn bis 1914 eine ebenso ungestüme wie letztlich unglückliche Liebe, die in zahlreichen Gemälden und Zeichnungen des Künstlers ihren Ausdruck fand. Ein Zeugnis für die konfliktreiche Leidenschaft der beiden Liebenden ist auch dieses Doppelporträt, auf dem sich weder ihre Blicke begegnen noch ihre Hände einander berühren und sie dennoch dicht beieinander stehen. Nach der Trennung von Kokoschka 1915 heiratete Alma Mahler den Architekten Walter Gropius; gemeinsam mit dem Schriftsteller Franz Werfel emigrierte sie schließlich 1940 in die Vereinigten Staaten.