Museum Folkwang
Chance and Order No.I (black, mauve and blue)
  • Kenneth Martin
  • Chance and Order No.I (black, mauve and blue), 1970

  • Zufall und Ordnung, Nr. 1 (Schwarz, Malve und Blau)
  • Kasein auf Leinwand
  • 121,9 x 121,9 cm
  • Erworben mit Unterstützung der Frau-Otto-Knaudt-Stiftung
  • Inv.-Nr. G 415
  • Text zum WerkWie zufällig wirken die schwarzen, violetten und rosafarbenen
    Stäbe über den lichtgrauen Bildgrund von ›Chance and Order
    No. I‹ verteilt. Wie seine amerikanischen Zeitgenossen arbeitete
    Kenneth Martin mit der räumlichen Wirkung des flachen Bildes.
    Anders als sie knüpfte er an den Konstruktivismus des frühen 20. Jahrhunderts an und beschäftigte sich nicht mit Flächen, sondern mit der Dynamik von Linien. Schon während der Entstehung seiner ersten abstrakten Arbeiten Ende der 1940er-Jahre versuchte er subjektive Einflüsse auf den Arbeitsprozess
    zu reduzieren. Mit der Anwendung mathematischer Formeln und einfacher Grundregeln entwickelte Martin Systeme für den Entwurf zufällig wirkender Strukturen. Nicht von ungefähr erinnert der Bildgrund an eine Papierfläche. Martin zeichnete als Vorlage für das Gemälde ein quadratisches Raster auf ein Blatt Papier. Dann verknüpfte er Kreuzungspunkte nach einer zuvor aufgestellten Zahlenreihe. Die scheinbar übereinanderliegenden Balken
    kennzeichnen auf diese Weise den zeitlichen Ablauf des gestalterischen Prozesses, mit dem der Künstler gegen Ende seines Lebens die Grundlagen der abstrakten Kunst und den kreativen Prozess auszutesten begann.
  • Provenienz1976, Galerie m, Bochum
    1976, Museum Folkwang, Essen
  • Obj_Id: 1'003'393
  • Obj_Internet_S: ja
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Malerei, Skulptur, Medienkunst
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 187
  • Obj_Creditline_S: Gemäldesammlung
  • Obj_Title1_S: Chance and Order No.I (black, mauve and blue)
  • Obj_Title2_S: Zufall und Ordnung, Nr. 1 (Schwarz, Malve und Blau)
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg):
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Chance and Order No.I (black, mauve and blue) Chance and Order No.I (black, mauve and blue) Zufall und Ordnung, Nr. 1 (Schwarz, Malve und Blau)
  • Obj_Dating_S: 1970
  • Jahr von: 1'970
  • Jahr bis: 1'970
  • Obj_IdentNr_S: G 415
  • Obj_IdentNrSort_S: G 0415
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Gemälde
  • Obj_Crate_S: 121,9 x 121,9 cm
  • Obj_Material_S: Kasein auf Leinwand
  • Obj_Technique_S:
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Kasein auf Leinwand
  • Obj_AccNote_S (Erwerb): Erworben mit Unterstützung der Frau-Otto-Knaudt-Stiftung
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © The Estate of Kenneth Martin/DACS
Text zum Werk
Künstler
Provenienz

Wie zufällig wirken die schwarzen, violetten und rosafarbenen
Stäbe über den lichtgrauen Bildgrund von ›Chance and Order
No. I‹ verteilt. Wie seine amerikanischen Zeitgenossen arbeitete
Kenneth Martin mit der räumlichen Wirkung des flachen Bildes.
Anders als sie knüpfte er an den Konstruktivismus des frühen 20. Jahrhunderts an und beschäftigte sich nicht mit Flächen, sondern mit der Dynamik von Linien. Schon während der Entstehung seiner ersten abstrakten Arbeiten Ende der 1940er-Jahre versuchte er subjektive Einflüsse auf den Arbeitsprozess
zu reduzieren. Mit der Anwendung mathematischer Formeln und einfacher Grundregeln entwickelte Martin Systeme für den Entwurf zufällig wirkender Strukturen. Nicht von ungefähr erinnert der Bildgrund an eine Papierfläche. Martin zeichnete als Vorlage für das Gemälde ein quadratisches Raster auf ein Blatt Papier. Dann verknüpfte er Kreuzungspunkte nach einer zuvor aufgestellten Zahlenreihe. Die scheinbar übereinanderliegenden Balken
kennzeichnen auf diese Weise den zeitlichen Ablauf des gestalterischen Prozesses, mit dem der Künstler gegen Ende seines Lebens die Grundlagen der abstrakten Kunst und den kreativen Prozess auszutesten begann.