Museum Folkwang
Bow Tied in the Middle
  • Jessica Stockholder
  • Bow Tied in the Middle, 1996

  • Bogen in der Mitte verbunden
  • diverse Materialien, Holz, Teppich, Stehlampen, blaue Glühbirnen, oranges Bootseil, gelbe und orange Verlängerungskabel, Plastikblumentopf, Beton, verzinkter T-Träger, Drahtseile und div. Eisenwaren, Baumwollkissen, Band, 12 frische Orangen, Plastikobst, Acrylgarn, Ventilatoren, Plastikbast, Acrylfarbe, Latexfarbe auf Wand
  • 900 x 450 x 300 cm
  • Erworben 2003 mit Unterstützung der Frau-Otto-Knaudt-Stiftung
  • Inv.-Nr. P 262
  • Text zum WerkMit ihren raumgreifenden Installationen hat die Bildhauerin in den 1990er Jahren die europäische Kunstszene erobert. Ihre einzigartigen Symbiosen von Malerei und Skulptur zeigen eine spezifische, vielfarbige Fröhlichkeit und improvisiert anmutende Verspieltheit. Zusammengefügt werden vermeintlich vertraute Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs und unkonventionelle Materialien, wobei sich Stockholder kenntnisreich der Klaviaturen skulpturaler und malerischer Möglichkeiten bedient. In ihrem Werk verschmelzen Kunst und Leben, Wohnzimmer und Galerieraum. Die Künstlerin pflegt ihre Ausstellungsräume vollständig in Besitz zu nehmen, um sie in Ateliers und entrückte Raumbilder auf Zeit zu verwandeln.

    Für die Installation ›Bow tied in the Middle‹, die erstmals 1996 in Thomas Solomon’s Garage, Los Angeles, realisiert war, sind genaue Installationsanweisungen festgelegt. Ausgangspunkt für die auf eine Raumecke angelegte Szene ist die senfgelbe Wandfläche. Ihr gegenüber ist ein violetter Teppich aufgehängt, auf den mit gelber Farbe ein Quadrat gemalt wurde. Ein korbartiges Gespann mit vier Kissen, ein Plastiktopf mit frischen Orangen und Plastikbirnen führen auf der Vorderseite in das Ensemble hinein, während von der Seite zwei Ventilatoren frische Luft zufächern.

    Nichts in diesem Arrangement ist zufällig, das gilt auch für das orangefarbene Verlängerungskabel. Die Objekte werden mittels Form- und Farbanalogien, die Farben und Formen mittels ihrer Materialitäten verspannt. Stockholders ›synthetische Ästhetik‹ schafft eine reiche Sinnlichkeit und Fülle.
  • Provenienz2003, Phillips de Pury & Luxemburg, Zürich
  • Obj_Id: 1'008'467
  • Obj_Internet_S: ja
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Malerei, Skulptur, Medienkunst
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 188
  • Obj_Creditline_S: Skulpturensammlung
  • Obj_Title1_S: Bow Tied in the Middle
  • Obj_Title2_S: Bogen in der Mitte verbunden
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg):
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Bow Tied in the Middle Bow Tied in the Middle Bogen in der Mitte verbunden
  • Obj_Dating_S: 1996
  • Jahr von: 1'996
  • Jahr bis: 1'996
  • Obj_IdentNr_S: P 262
  • Obj_IdentNrSort_S: P 0262
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Installation
  • Obj_Crate_S: 900 x 450 x 300 cm
  • Obj_Material_S: diverse Materialien
  • Obj_Technique_S: Holz, Teppich, Stehlampen, blaue Glühbirnen, oranges Bootseil, gelbe und orange Verlängerungskabel, Plastikblumentopf, Beton, verzinkter T-Träger, Drahtseile und div. Eisenwaren, Baumwollkissen, Band, 12 frische Orangen, Plastikobst, Acrylgarn, Ventilatoren, Plastikbast, Acrylfarbe, Latexfarbe auf Wand
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): diverse Materialien, Holz, Teppich, Stehlampen, blaue Glühbirnen, oranges Bootseil, gelbe und orange Verlängerungskabel, Plastikblumentopf, Beton, verzinkter T-Träger, Drahtseile und div. Eisenwaren, Baumwollkissen, Band, 12 frische Orangen, Plastikobst, Acrylgarn, Ventilatoren, Plastikbast, Acrylfarbe, Latexfarbe auf Wand
  • Obj_AccNote_S (Erwerb): Erworben 2003 mit Unterstützung der Frau-Otto-Knaudt-Stiftung
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort): Ausstellung Intern: Sammlung 20. und 21. Jahrhundert, Neubau
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © Jessica Stockholder
Text zum Werk
Künstler
Provenienz

2003, Phillips de Pury & Luxemburg, Zürich